wendlandtrophy 2009
Am Samstag 18.07.09 fuhr ich nach Woltersdorf, dort findet Jährlich die Wendlandtrophy statt,
Trapper on Ten wollte mit seiner Frau daran Teilnehmen, und brachte noch den Lutz und seinen Defender mit, bei Lutz habe ich dann den Beifahrer gemacht.
Wir (Lutz und ich) waren zwar nicht die Erfolgreichsten bei dieser Trophy, aber, wir haben für tolle Fotos bei den Mitstreitern gesorgt, und, Wir hatten jede menge Spass. Als Berufskraftfahrer hat Lutz seinen Defender voll im Griff, ich mit ein wenig Erfahrung vom F1 (Freelander 1) im Geländetreiben ,
eine gute Mischung, Es kam aber ganz anders …
Als ich dort morgens um 8 ankam, war Katerstimmung im Lager, klar, die meisten sind Freitags schon angekommen, und haben es sich auch gut gehen lassen, in der Nacht so um halb Eins, fing auch der Regen an, der hörte gegen 10 Uhr auf, so war alles schön durchweicht, was man später auch merkte.
Ich bin dann mit Rolf (Trapper on Ten) zur Anmeldung gegangen, meinen Obolus hinterlegen, und
Dann gleich das Roadbook zu empfangen. Toll dachte ich nach nem kurtzen Blick hinein, kann ja nichts schief gehen.
Für 08.30 Uhr war die Fahrerbesprechung angesagt, es wurde dann aber doch 9 Uhr, weil, einige es noch nicht mitbekommen hatten, oder es schlicht verpennt hatten. Was aber bei einer solchen Veranstaltung sicher normal ist.
Es war irgendwann zwischen 09.30 Uhr, und 10 Uhr, ging es endlich los, Wir musten erstmal unseren Startpunkt anfahren, der lag ein paar Kilometer außerhalb von Woltersdorf, man hat sich zu einer kleinen Gruppe von 4 Fahrzeugen zusammen getan, alles Bekannte von Rolf aus dem letzten Jahr.
2 Defender 110, ein Disco, als Wettbewerbsfahrzeug aufgebaut, und ein Mitzubishi L200.
Also, das Dreamteam war geboren.
Es ging los, über feste Feldwege, durch schöne Dörfer, und durch Wälder, die Wälder haben mir am besten gefallen.
Nach einigen Kilometern kamen wir zur ersten von 4 Sektionen, es ging in einen Wald, schön Bergauf, und Steil Bergab, dann ein Stau im Wald, als Lutz und ich dran waren, sahen Wir warum es staute, ein ziemlich steiler Berg, mitten im Wald, nicht hoch, aber steil, und da sollten Wir rauf?
Klar, die anderen in unserer Reisegruppe waren vor uns da hochgefahren, und hatten es geschafft,
Wir dachten uns, wenn es der L200 schafft, sollte es für einen Defender kein Thema sein, schon weil Rolf auch oben war. Wir fuhren also durch die ersten Tore, kamen dann bis zur hälfte des Hanges, und ? Es ging nichts mehr, Wir haben einige Versuche gebraucht, um dann Abzubrechen, dabei haben Wir wohl mächtig viel Dreck geschleudert, denn, einer der Sektionsbetreuer hatte Dreck in den Haaren, und auf seinen Klamotten.
Ok, Wir haben dann die Ausweichroute genommen, und haben einige Strafpunkte kassiert. Aber hat richtig Spass gemacht . Dann ging es wieder Kreutz und quer durchs Wendland, in den 2 folgenden Sektionen hatte Lutz gar keine Probleme, in Sektion 2, eine Grosse Sandkuhle, bin ich nicht mitgefahren, ich wollte Fotos, und Videos machen, was auch gelungen ist, doch dann ereilte mich die Stromlosigkeit, meine Akkus waren alle, kein Dingen denk ich holste dir halt die frischen aus der Reserve, also losgestapft, am Wagen dann die Überraschung, ich hatte die Reserve im F1 liegen gelassen … son schieet, also, ab jetzt nur noch aufs Beifahren konzentriert, in der Sektion 3, bin ich dann mit den anderen zum schauen gegangen, es war eine Tiefe Sandkuhle mit Lehmanteil, und viel Wasser. Als ich sah, das Lutz am starten war, viel mir auf, das ich ja eigentlich auch mitfahren könnte, aber, da war es leider zu spät. Man, son mist. Erwähnenswert war noch eine Aufgabe, und zwar muste einer aus jeder Fahrzeugbesatzung von einer Brücke aus, ein Gummikrokodil aus dem Fluss unter der Brücke retten. Und das ganze auf Zeit. Lutz hat sich Todesmutig in voller Montur in die Fluten gestürtzt, ein Bild für die Götter, schade, er ist dabei gestolpert, und dann fast untergetaucht.
Danach ging es dann wieder durchs Wendland, und so kamen Wir zur Sektion 4, eine kleine Mulde, die es in sich hatte. Die Strecke fürte einmal durch die Mulde, was soweit für uns als Wir dran waren kein Problem darstellte, nur, am Ende der Sektion muste man durch ca.30m Wasser fahren, was sich, da ja schon viele vor uns durch sind zu einer Wässerigen Schlammpampe verwandelt hatte, Lutz bekam noch gute Tips wie er sich dort durchkämpfen konnte ohne hängen zu bleiben, was aber nicht klappte, weil der Defender einfach dorthin rutschte wo er eigentlich nicht hinsollte. Nun, Wir haben uns wieder mal festgefahren, egal, der Veranstalter hatte dafür gesorgt, das ein Fahrzeug mit Winde bereit stand.
Ich als Beifahrer muste also jetzt raus in die Pampe, und das Schleppkabel vom Windenauto holen,
Danach hat alles wunderbar geklappt, die letzten 10m Schlamm hat Lutz dann allein gefahren, weil ich ja noch geholfen habe das Windenseil wieder schön einzutüddeln. Es ging dann wieder durchs schöne Wendland, ich denke so, gegen 19 Uhr waren Wir wieder im Camp, und hatten unseren Papierkrieg abgegeben. Ich muste kurtz darauf aber wieder Heim, wegen eines Notfalles in der Familie. Konnte also nicht an der Siegerehrung teilnehmen!
Die Trophy länge war laut Roadbook 70 km lang, aber, ich denke mal für uns waren es 130 km, weil Wir uns recht oft verfranst hatten. Teils war das Führende Fahrzeug unserer Ilustren Gruppe zu schnell, teils haben die Metrischen Angaben nicht gestimmt, was aber auch normal ist, und teils war es einfach auch unsere eigene Blödheit, den richtigen Abzweig zu finden. Aber schön war es, und viele nette Menschen mit dem selben Virus waren dabei.
Und jetzt zu den Platzierungen, ich fang mal hinten an:
Von 77 Startern, wovon 3 Totalausfall gemeldet haben, also aus der Wertung gefallen sind, haben,:
Burkhard, mit seinem L200 Platz 54 belegt,
Lutz und Ich, mit Defender 110 Platz 53,
Herr H. aus B. mit Umgebautem Disco, Platz 15,
Und Rolf + Sylvi auf Defender 110 Platz 7.
Meine herzlichsten Glückwünsche allen Beteiligten. Hoffe, Wir sehen uns im nächsten Jahr wieder.
Mit freundlichen Grüßen
karsten
ps. der mit dem freelander